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Nachhaltige Heizsysteme – Sanierung für die Zukunft

Wenn Sie Ihre Heizungsanlage auf moderne Niedertemperatursysteme umstellen wollen, haben Sie damit die richtige Entscheidung für die Zukunft getroffen. Die Heizsysteme schonen die Umwelt und werden sogar noch von einer staatlichen Förderung bezuschusst.

Die Anpassung der Anlagentechnik an die neu sanierten baulichen Verhältnisse gehört zu den auschlaggebendsten Mitteln zur Umsetzung der geplanten Energieeinsparung. Sobald Sie Ihr Gebäude sanieren (Fensteraustausch, Außenwand– und Dachdämmung), verändert sich die Raumheizlast. Das hat zur Folge, dass die bisherigen Heizflächen, hydraulischen Einstellungen und Vorlauftemperaturen nicht mehr dem aktuellen Heizbedarf entsprechen – Ihre alte Heizung erzeugt somit zu viel Wärme.

Empfehlung: Umstellung auf eine Niedertemperaturheizung mit anschließendem hydraulischen Abgleich.

Jetzt müssen Sie sich nur noch entscheiden, welchen Wärmeerzeuger Sie mit welchen Wärmeverteilern bei Ihrer Sanierung kombinieren wollen.

 

Überblick nachhaltige Heizungssysteme mit Niedertemperatur

Bei der Wahl eines geeigneten Wärmeerzeugers bietet sich im Niedrigtemperaturbereich eine große Auswahl. Die moderne Technik erlaubt einen Einsatz von Umweltheizungen, wie einer Wärmepumpe oder einer Solarheizung, die regenerative Quellen nutzen.

Brennwertheizung

Brennwertheizung für Öl oder Gas

In den meisten Haushalten wird heutzutage ein Brennwertkessel verbaut. Dieser kommt hervorragend mit den niedrigen Vorlauftemperaturen zurecht. Sogar das beim Rücklauf entstehende Kondensat kann hier sinnvoll genutzt werden – es erwärmt das Heizungswasser. Nun muss der Kessel weniger leisten. Als Folge fallen der Brennstoffbedarf wie auch die Heizkosten. Moderne Brennwertkessel besitzen im Vergleich zu einer alten Ölheizung eine Energieersparnis von bis zu 25%, wird der Kessel zudem mit einer Solaranlage kombiniert steigt die Ersparnis bis auf 40% an.

 
Holzheizung

Holzheizung

Die Holzpelletheizung schlägt die anderen Wärmeerzeuger im Vergleich zu Kosten und Umweltbewusstsein um Längen. Holz stellt im Vergleich zu Gas und Öl einen günstigen Brennstoff dar – der obendrauf auch noch weniger CO2 beim Verbrennen freisetzt. Während Scheitholz in der Lagerung viel Platz einnimmt, sind Pellets platzsparend in der Aufbewahrung und erlauben ein sauberes sogar ein automatisches Heizen. Das Image der Holzheizung wandelt sich vom schmutzigen Heizen zur modernen grünen Heizung.

 
Wärmepumpe

Wärmepumpen für Luft, Erde und Wasser

Beim Thema Haussanierung werden die Wärmepumpen immer beliebter. Diese Wärmeerzeuger beziehen 2/3 ihrer Energie aus der Luft, Erde oder Wasser. Die gewonnene Energie wird ins Haus transportiert und hier auf ein gutes Temperaturniveau zum Heizen gebracht. Am effektivsten wird die Erdwärmepumpe eingestuft, diese hat natürlich in der Anschaffung einen stolzen Preis. Die Investition scheint auf den ersten Blick immens teuer, aber auf lange Sicht gesehen rentiert sich die Anschaffung bei einer Heizkostenersparnis von bis zu 70% (gegenüber einer alten Ölheizung). Nutzen Sie die staatliche Förderung der Bafa oder der KfW. Aber auch aus regionalen Fördertöpfen ist einiges rauszuholen sowie eine Förderung ihres lokalen Stromanbieters!

 
Solarthermie

Solarthermieanlagen zur Unterstützung

Auch die Heizungs-Hersteller haben das Potential erkannt – alle modernen Systeme liefern Anschlüsse für Solarthermie. Bei dieser modernen Heizung fangen Kollektoren Sonnenstrahlen ein und wandeln diese in Energie um ohne dabei Brennstoff zu verbrauchen. Die Effizienz der Heizung steigt natürlich mit dem Sinken der Betriebstemperaturen. Bei Einbau einer solchen Anlage profitieren Sie zudem von einer staatlichen Förderung und günstigeren Krediten.

 

Mehr zum Thema Wärmeerzeuger erfahren Sie hier!

Kombinieren lassen sich diese Wärmeerzeuger mit verschiedenen Wärmeverteilern, welche mit geringen Vorlauftemperaturen toll zurechtkommen. Legen Sie Wert auf eine unsichtbar verbaute Heizung, dann werden Sie die Flächenheizungen sehr interessieren.
In Punkto normale Heizkörper eignen sich bei Niedertemperatursystemen groß dimensionierte Heizkörper ganz gut oder eben speziell dafür entworfene Niedertemperatur-Heizkörper. Mehr erfahren Sie hier.

Gesetze

Gesetzliche Vorschriften zur Niedertemperaturheizung

Seit September 2015 müssen neu eingebaute Heizungsanlagen der EU-Ökodesignrichtlinie entsprechen. Ziel der EU ist es die Energieeffizienz im Heizungsbereich immer weiter anzuheben. Sie können sich bei Anschaffung einer neuen Heizung somit über eine staatliche Förderung freuen. Aber auch verschiedene Maßnahmen, die im Zusammenhang mit der Umrüstung stehen, werden unterstützt. Solche Maßnahmen sind z.B. Heizkörpertausch durch Niedertemperatur-Heizkörper, Einbau einer Hocheffizienzpumpe, bauliche Maßnahmen am Heizungsraum sowie Ausbau und Entsorgung der Altheizung.

Mehr Infos hier